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| 23.12.2009 |
Alternatives Wintertraining |
Helmut Becker |
| 26.12.2009 |
4. Wiesbadener Gänsebratenvernichtungslauf |
Dr. Heinz Klink |
03.01.2010 |
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Martin Skalsky |
03.01.2010 |
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Thorsten Ruthard |
17.01.2010 |
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Martin Skalsky |
17.01.2010 |
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Karin Kerschensteiner |
07.02.2010 |
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Thosten Ruthard |
07.02.2010 |
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Martin Skalsky |
19.02.2010 |
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Michael Wolf |
26.02.2010 |
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Michael Wolf |
27.02.2010 |
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Thorsten Ruthard |
27.02.2010 |
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Christoph Steurenthaler |
07.03.2010 |
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Michael Heid |
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13.-23.03. |
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Christian Wolf |
11.04.2010 |
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Thorsten Ruthard |
17.04.2010 |
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Dr. Heinz Klink |
09.05.2010 |
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Karin Kerschensteiner |
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Martin Skalsky |
15.05.2010 |
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Helmut Becker |
30.05.2010 |
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Dr. Heinz Klink |
30.05.2010 |
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Karin Kerschensteiner |
13.06.2010 |
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Christoph Steurenthaler |
20.06.2010 |
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Jochen Müller |
27.06.2010 |
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Simon Hoyden |
01.08.2010 |
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Christian Wolf |
15.08.2010 |
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Christian Wolf Marc Labus |
04.09.2010 |
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Jochen Müller |
05.09.2010 |
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Karin Kerschensteiner |
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Thorsten Ruthard |
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Haybachlauf 2010
Mit dem Haybachlauf stand der Auftaktwettbewerb der im letzten Jahr geschaffenen Laufserie 'Etappenmarathon' auf dem Programm. Zu der Serie gehören außerdem der Mainspitzlauf in Bischofsheim, der Gonsenheimer TGM- Lauf und zum Abschluß der Albiger Hügellauf. Alle 4 Läufe ergeben in etwa die Marathondistanz, die der Serie den Namen gibt.
Für mich war es der erste richtige Wettkampf nach einem dreiviertel Jahr. Nach der Zwangspause von über 4 Monaten, verursacht durch einen bei einem Unfall mit dem Rennrad erlittenen Beckenbruch, begann ich kurz vor Weihnachten wieder mit leichtem Lauftraining, dazu zusätzlich noch etwas Spinning und Radergometer im Fitnessstudio und Training 'auf der Rolle' zu Hause.
In den letzten Wochen konnte ich ohne Beschwerden den Trainingsumfang wieder auf 90 – 100 km /Woche erhöhen, allerdings ohne intensive Einheiten, nur lockere Läufe im Bereich von 4:45 – 5:10min/km einige wenige mal auch 4:30min/km.
Unser Laufteam war zahlenmäßig ordentlich vertreten, außer mir wollten noch Heinz, Christian Jochen und Karin sich dem anspruchsvollen Lauf stellen, der durch den Schneefall tags zuvor noch schwieriger geworden war. Nach dem Einlaufen ging es dann um 12:15 los, kurz nach dem Start ging es dann schon bergauf in Richtung der mittlerweile 4 Windkraftgiganten, jeder so hoch wie der Kölner Dom. Für das läuferische Treiben zu ihren Füssen schienen die Windräder nichts übrig zu haben und zeigten den Läufern die kalte Schulter und konzentrierten sich auf ihre Aufgabe, dem eisigen Ostwind etwas Energie zu stehlen.
Kurz nach dem Start lief ich zusammen mit Christian, berghoch konnte ich ihm immer ein paar Meter abnehmen, während er im Flachen und bergab das Gleiche mit mir tat. Die Strecke, die die gleiche wie im Vorjahr war, war teilweise mit Schnee bedeckt und vereist, so dass man sich darauf konzentrieren musste, die optimale Spur zu finden um sich nicht ungewollt in die Horizontale zu begeben. Fast hätte es mich in der Bergabpassage kurz vor Schluß aber doch noch erwischt, konnte aber durch gekonnten Armeinsatz einen Sturz verhindern ;-). Auf den letzten 3km konnte Christian ein paar Meter Vorsprung herauslaufen und somit hochverdient die teaminterne Wertung gewinnen und dazu den Sieg in der AK45. Ich benötigte 43:07 für die 10,7 km, also ziemlich genau ein 4er Schnitt, das sind zwar knapp 4 Minuten langsamer als im Vorjahr, als ich den Lauf noch gewinnen konnte, aber in Anbetracht der langen Verletzungspause und der winterlichen Bedingungen doch wieder ganz ordentlich. Ein paar Sekunden hinter mir kam dann schon Jochen als Sieger der AK55 ins Ziel, der sich langsam aber stetig herangekämpft hatte. Unser Wolfsküken Karin belegte einen guten 3. Gesamtplatz bei den Frauen. Den Gesamtsieg errang der vereinslose Christian Klaproth, der mittlerweile schon einige Siege in der Region auf seinem Konto hat, in guten 37:57.
Fazit: sehr schöne und liebevoll organisierte Laufveranstaltung , im nächsten Jahr gerne wieder.
Ergebnisse gibt’s auf http://www.haybachlauf.de/. |
6. Rodgau-Cross-Duathlon 2010
Um in der kalten Jahreszeit nicht vollkommen einzurosten bietet es sich an, das monotone Ausdauertraining mit langen und langsamen Trainingseinheiten durch den ein oder anderen schnellen Wettkampf aufzulockern. Neben Laufveranstaltungen gibt es für die Multisportler auch Duathlons, bei denen man zunächst läuft, anschließend radelt und dann wieder läuft. Diese Veranstaltungen gibt es auch getunt (sprich „getjunt“) als Crossversion, das bedeutet, man fährt mit dem Rad mehr oder weniger querfeldein, über Feld- und Waldwege, durch Schlammpfütze und Matsch…
Karin und ich hatte uns nach Karins Duathlon-Premiere in Rüsselsheim für den Rodgau-Cross-Duathlon angemeldet: 3,4 Kilometer Laufen, 23 Kilometer mit dem Mountainbike und anschließend nochmals 3 Kilometer Laufen. Das sollte zu bewältigen sein.
Glücklicherweise spielte auch das Wetter mit und pünktlich zum Startschuß strahlte die Sonne. Zunächst mußten wir zwei Runden laufen. Leider war die Laufstrecke an manchen Stellen für 400 Teilnehmer viel zu eng und man konnte diese Nadelöhre nur hintereinander im Gänsemarsch passieren. Aber wozu hat man Ellenbogen und ist vom Schwimmauftakt im Triathlon gestählt und abgehärtet? Eben, um sich klaglos einzuordnen und der Gruppe anzupassen. Schnell zog sich das Feld in die Länge.
Die Radstrecke war bis auf eine kurze Schlammpassage sehr gut zu fahren. Allerdings waren die Besitzer von Crossrennrädern klar im Vorteil, denn es wehte ein kräftiger Wind und ein Mountainbike war für die Strecke nicht notwendig und die aufrechte Position ein weiterer Nachteil. Außerdem muß man sich als Triathlet wirklich daran gewöhnen, dass sich überholte Teilnehmer umgehend in den Windschatten klemmen. Ärgern darf man sich, schimpfen nicht, den lutschen, also im Windschatten fahren, ist erlaubt. Nachdem ich das Rad wieder in der Wechselzone abgestellt hatte lagen nur noch drei Laufkilometer vor mir. Die bewältigte ich dann auch noch. Karin wurde Dritte in ihrer Altersklasse und bekam eine Urkunde und durfte sich vom Sponsorentisch etwas aussuchen.
Im Ziel gab es Obst, Schwedengebäck und heiße und kalte Getränke. Auch die Duschen waren selbst für den letzten Teilnehmer noch warm. Die verschmutzten Räder konnte man auch abwaschen. Leider stand nur ein Schlauch zur Verfügung und es bildete sich eine sehr lange Schlange.
Fazit: Gute Organisation, nette Helfer und bis auf die Engstellen auf der Laufstrecke schöne Strecken. Allerdings haben Karin und ich beschlossen, uns mit dem nächsten Crossduathlon Zeit zu lassen bis wir glückliche Besitzer von Crossrennrädern sind und Windschattenfahren nicht mehr erlaubt ist. |
Auch wenn das Wetter Frühling verkündete war es Ende Februar und es lag der nächste und letzte Cross vor den Straßenrennen vor den Wolfpfoten
und mit dem Oppenheim Cross auch ein richtiger Crosskurs. Start war auf der Wiese oberhalb des Turnacker auf dem Plataue der Landskronenruine. Dann ging es in einem großen U über die komplette Wiese, ohne natürlich die Sandkiste auszulassen, auf einem Wingertsweg parallel zur Wiese zurück, einen steilen Schotterweg runter zum Turnacker, hier wieder durch eine Sandkiste in den berühtigten und kräftezerrenden Hohlweg rein, diesen nach steilem bergab dann nach eine 90 Gradkurve genauso steil wieder hoch zum Turnacker und am Start wieder auf die Runde.
Das ganze 7mal und beim 8mal durfte man dann anstelle in den Hohlweg das Ziel über den Turnacker ansteuern.
Alles in allem ein toller Crosskurs, der alles beinhaltet, was einen Cross ausmacht. Das einzig, was nicht geboten werden konnte aufgrund des tollen Frühlingwetters war Schlamm.
Von vorne weg machten die 2 Hauptklasseläufer Görke (USC Mainz) und Madalinski (LG Stadtwerke München) das Rennen unter sich aus, wobei hier Görke das Tempo halten konnte und in 20:36 min ins Ziel kam. Madalinski musste schon Tribut zollen und beendete das Rennen in 20:56 min.
Und dann kamen schon die Verfolger.
Das war eine Vierergruppe, bestehend aus Ralf Möllers, 2 Läufer der MHK und meine Wenigkeit. Bis in die 3. Runde waren wir alle zusammen und hielten das Tempo auch hoch. Dann kam Ralf Möllers richtig in Fahrt und zeigte beeindruckend, warum er in seiner Jugend zu den besten Crossläufern in Westfalen gehörte und RLP-Crossmeister 2009 der M40 und diesjähriger Zweiter wurde.
Ralf sprengte die Vierergruppe von hinten kommend auf dem Wiesenstück und setzte sich stetig von uns ab, Wenn die Strecke noch länger gewesen wäre oder Ralf sich früher getraut hätte, hätte er wahrscheinlich auch noch den Gesamtzweiten sich vorgeknöpft, denn Ralf Möllers (SF Budenheim) beendete das Rennen als Sieger der M40 in sehr guten 21:09 min. Ich folgte ihm noch, setzte mich im Hohlweg auch von der Gruppe ab, musste dann aber abreisen lassen, konnte jedoch meinen Vorsprung auf die Folgenden 15 Jahre jüngeren Läufer auch sehr pasabel (+ ca 1 min) ausbauen und lies meine Wolfpfoten nach einem total gleichmässigen schnellen Rennen ab Runde 3 dann in 22:13 min über die Ziellinie fliegen.
Die 22:00 min wollte ich eigentlich knacken, aber da das Rennen nach schnellem Anfang total gleichmässig auch alleine gelaufen war, bin ich absolut zufrieden. Ralf ist eben im Moment einen ganzen Schritt weiter und das ist auch gut so. Damit wird es wenigstens immer spannend sein und nicht von vorneherein feststehen, wer die M40 in Rheinhessen gewinnt.
Bis demnächst dann von der Straße euer CrossWolf Thorsten |
Am Samstag bei strahlendem Sonnenschein und doch recht warmen Temperaturen
fand das ,von der Stadt Mainz und Wolfs Running World organisierte Lauftraining zum Gutenbergmarathon statt. Mehr als 160 Läufer durften sich u.a. von dem senegalesischen Lauftrainer Mamadou an 5 Stationen in die Kunst des Lauf- ABC sowie Kraft- und Stabilisationsübungen einweisen lassen.
Die Orthopäden Stefan Benner und Martin Scholz führten in Zusammenarbeit mit Orthopädietechniker Mike Unmacht des Sanitätshauses Lammert Ganganalysen durch. Die Teilnehmer waren alle durchweg doch schon recht gut trainiert und hatten im Anschluss viele Fragen an das Expertenteam, das mit Rat und Tat zur Seite stand.
Dieser Zuspruch macht uns optimistisch, einen solchen Event mit der Stadt Mainz auch im nächsten Jahr wieder durchführen zu dürfen. |
Alternatives Training am Fastnachtsdienstag
Am 16.02.2010 um 12:00 Uhr trafen sich die Selz-Piraten zum Nieder-Olmer Umzug. Hier bin ich seit Januar Leichtmatrose (hatte wohl am Feuerwehrball zu viel getrunken).
Unser Kapitänleutnant Martin Weissenborn teilte die Mannschaft ein, Musikanlage überprüfen, Wagen mit Wurfmaterial (Getränke von Eckes Hohes C und Traubenzucker Lollis )und dem richtigen Zeug für harte Männer (KORN) zu beladen. Alles kam raus aus den Verpackungen, um handliche kleine Wurfgeschosse herzurichten. Nach vollzogener Arbeit meldeten wir unserem Kapitän Gefechtsbereitschaft. Mit strengem Blick und doch sehr hartem Ton kontrollierte er unsere Arbeit. Er war zufrieden und befahl unserem Steuermann das Schiff zum Auslaufpunkt zu navigieren.
Da ich als neue Sprotte bei den Selz-Piraten bin, durfte ich neben dem Schiff herlaufen und die Kleinsten der Kleinen mit Wurfmaterial beglücken. Ich wurde von einem alten Regen und einem erfahrenen Fassenachtspirat sehr sorgfältig in meine Tätigkeiten eingewiesen. Eierlikör, Korn, Flens, Sekt und belegte Brötchen waren als Proviant an Bord.
Ich kann nur sagen- das ist richtig Arbeit. Wir hatten bestimmt über 700 kg Wurfmaterial dabei und das will auch noch unter die Leute gebracht / geworfen werden. Hier kommst du richtig ins Schwitzen.
Nach dem unser Schiff die Nieder-Olmer Klippen und Riffe umschifft hatten, und wir nach dem doch sehr harten Gefecht wieder ruhige Gewässer in Höhe der Feuerwehr erreichten, legten wir nach Weisung unserem Kapitäns bei der Feuerwehr an.
Juhu wir hatten uns alle Landgang verdient, unser Kapitän war mit unserer Leistung voll zufrieden und wir durften das Gefecht in der Nieder-Olmer Eckes-Halle mit Wein, Weib und Gesang auf Piraten weise feiern.

Da ich doch sehr lange Zeit beim Heer war, und dies mein erster Einsatz bei der Nieder-Olmer Marine, hoffe ich doch sehr als junge Sprotte, dass unser Kapitän uns nächstes Jahr wieder so gut durch das Pepe-Bermudadreieck durch Lotz, gute Gefechtsbefehle gibt und danach mit der ganzen Mannschaft im Gleichschritt zur Eckes-Halle geht.
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07.02. Halbmarathon Mörfelden „Schlammpackung gratis“
Drei Wochen nach der Marathonstaffel machte ich mich erneut auf nach Mörfelden. Die dortige Laufgemeinschaft hatte im Rahmen ihrer Winterlaufserie zum „Mörfelder Matsch-, Eis- und Schneevergnügen“ bzw. Halbmarathon geladen. Knapp 230 Teilnehmer und damit gut 100 weniger als in den Vorjahren folgten dem Aufruf. Neben den Bodenverhältnissen dürfte der nur wenige Kilometer weiter ausgetragene Treburer Crosslauf einige Mitstreiter gekostet haben.
Den Crosslauf hätten sie auch hier bekommen, die Streckenverhältnisse dürften ähnlich gewesen sein. Trotz milder Temperaturen waren große Teile der Waldstrecke noch von Schnee- und Eis bedeckt. Der Rest der Wege dagegen war tief und schlammig. Der Veranstalter hatte sich jedoch alle Mühe gegeben die Strecke zu präparieren. Die Kurven und der Wendepunkt waren vom Eis befreit und gestreut, so hielten sich die rutschigen Passagen in Grenzen.

Die Streckenführung war identisch mit der Strecke der Marathonstaffel, 2 Runden durch den Wald mit Start und Ziel im Stadion. Pünktlich zum Start um 9:30 Uhr arbeitete sich auch die Sonne durch die Wolken und los ging es. Ziemlich zielsicher traf ich auf den ersten Kilometern meinen angepeilten 3:30min/km Schnitt, auf den Eis- und Schneepassagen etwas langsamer, sonst etwas flotter. Schnell war ich alleine auf der Strecke, beim Wendepunkt an km 5 hatte ich bereits 200m Vorsprung auf die Verfolger. Die 10km Marke passierte ich knapp unter 35min. Nach der Stadionrunde zur Rennhälfte war der Vorsprung auf gut 500m angewachsen, der sich im weiteren Verlauf weiter ausbaute. Das lag nur bedingt an mir, da ich ein recht gleichmäßiges Rennen hinlegte. Kurz vor dem Ziel bot sich mir dann noch die Gelegenheit ein paar Nordic Walker zu erschrecken, indem ich mich erst wenige Meter hinter ihnen mit einem lauten „Achtung“ bemerkbar machte. In meinen kurzen Hosen und teilweise mit Schlamm bedeckt, dachten sie wohl ich wäre eine Art Waldbewohner, zumindest sprangen sie ziemlich erschreckt und fluchend zur Seite. So erreichte ich das Ziel in 01:13:12 Std. als Erster, mit 5:30min vor dem zweiten Markus Fischer vom StartNet Team Darmstadt.

Angesichts der Zeit, die mir noch bis zum Frühjahrsmarathon verbleibt, bin ich mit dem Lauf sehr zufrieden, auch weil ich jederzeit noch die Kraft für eine Tempoverschärfung gehabt hätte.
Nach kurzer Wartezeit, die ich mit leckerem Kuchen und Fachsimpelei mit den ehemaligen Vereinskameraden vom TV Hechtsheim überbrückte, erhielt ich einen schönen Pokal, samt Urkunde und Weinpräsent. Als schönen Service zur Überbrückung der Wartezeit hatte der Veranstalter zudem die Zieleinlaufzeiten direkt auf eine Leinwand in das Sportlerheim übertragen, ein Zeitmesschip machte dies möglich. Eine sehr schöne und mit 8,- € Startgebühr preiswerte Veranstaltung, mit sehr bemühten Helfern und Streckenposten. Bleibt zu hoffen, dass sich man sich in Zukunft etwas besser mit den Nachbarvereinen abspricht und sich nicht gegenseitig die Teilnehmer abspenstig macht.
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Dieses Jahr mussten 2 andere Wölfe durch den Schlamm von Gau-Odernheim,
aber auch diese beiden Crosswölfe meisterten die Strecke mit Bravour. Da Michael Heid noch nicht wieder soweit in Form ist, um sich einem so harten Crossparcour zu stellen nahmen diesmal Simon Hoyden und Thorsten Ruthard den Gau-Odernheim Cross unter ihre Pfoten.
Simon Hoyden kommt wieder in Fahrt, das war das einstimmige Fazit nach dem Lauf über 9.100 m Cross, wobei es hierbei in Gau-Odernheim 4 mal den Petersberg hoch, zu queren und wieder bergab zu laufen gilt. Und dieses Queren bedeutet eine totale Schlammpiste zu durchwühlen.
Dementsprechend galt es sich schon beim Einlaufen diese Passagen anzuschauen, damit wir wussten, wie es aussieht und wo man am besten durch den Schlamm kommt.
Simon machte von Anfang an mit Christian Klaproth Dampf, wobei sie sich einen gleichmäßigen Lauf gönnten, mal abgesehen vom letzten Kilometer.
Simon konnte den Lauf für sich entscheiden und nahm Christian als Zweiten noch auf dem letzten Kilometer 11 sec ab. Aber die Zeiten von Beiden sind top. (Simon 32:54 min und Christian 33:05 min)
Danach war Luft und dann war lange Zeit bis in die dritte Runde eine größere Gruppe mehr oder weniger zusammen, in der ich mich auch befand.
Das auch noch der Siebte in 36:46 min in einer Zeit bleibt, die normalerweise in Gau-Odernheim einen Platz auf dem Treppchen bedeutet, zeigt wie gut besetzt das Rennen dieses Jahr war und das hat sich auch der Veranstalter einer der wenigen Crossläufe in Rheinhessen verdient.
Ich für meine Person klinkte mich hinter Simon und Christian ein und lief durchweg ein schnelles Rennen. Erst bei Runde 3 musste ich den später Drittplazierten Thomas Wittwer von der LG MuLi (34:46 min) ziehen lassen, konnte mich aber gleichzeitig von der restlichen Gruppe mitlösen. In der letzten Runde am Ende des Bergabpassage wurde ich dann leider von Alf Matuschak von der LLG Wonnegau (35:15) min noch abgefangen.
Aber das Fazit bei mir war in 35:19 min ein absolut gutes, war das doch 1:32 min schneller als im Vorjahr. Das war ein tolles, gleichmäßig schnelles Crossrennen und ich bin auf einem richtig guten Weg für die 10 km Straße im Frühjahr in Mannheim.
Jetzt gilt es in 3 Wochen nochmal sich Crosshärte in Oppenheim beim Landskronencross zu holen und dann werden wir ja sehen, was über 10 km raus kommt.
Alles in allem ein gut organisierter Lauf, der eigentlich nur noch die Siegerehrung zügiger starten muss, damit auch die Masse der Läufer noch da ist.
Leider hatte ich mal wieder den Foto vergessen und muss deshalb auf die zahlreichen Bilder auf der Seite des Veranstalters TSV Gau-Odernheim verweisen, aber ich gelobe Besserung.
Euer CrossWolf Thorsten |
Alternatives Wintertraining
Christian und ich haben im Herbst festgestellt, dass es uns nach all den Jahren des Trainings immer mehr nervt, bei dem miserablen Winterwetter draußen im Dunklen und Nasskalten rumzurennen. OK, man kann jetzt gerne sagen, dass wir verweichlichen. Zumindest auf mich trifft das bestimmt zu J und Christian als alter Ironman würde sich sehr wahrscheinlich davon distanzieren. Neben der „Flucht“ vor dem schlechten Wetter geht es uns vor allem darum, dem jahrelangen einseitigen Training neue Impulse zu geben. So machten wir uns im November auf die Suche nach einem Fitnessstudio. Am Ende sind wir dann in Finthen im Fit’n Fun untergekommen, da wir dort für uns die besten Trainingsbedingungen vorgefunden haben.

Wir trainieren nun ca. zweimal die Woche in dem Studio. Christian ist immer früher da als ich, um vor dem Krafttraining noch eine Stunde bis anderthalb auf dem Ergo zu fahren. Ich „laufe“ mich meist je eine Viertelstunde auf dem Crosstrainer und dem Laufband ein. Interessant ist dabei die Bewertung des persönlichen Fitnesszustandes an den beiden Geräten anhand der Pulswerte, der gelaufenen Geschwindigkeit bzw. des Widerstandes usw. Überraschend ist es sicherlich nicht, dass meine Werte auf dem Crosstrainer deutlich schlechter als auf dem Laufband sind (über 20%). Allerdings hatte ich nicht damit gerechnet, dass die zusätzliche Armbewegung einen so starken Unterschied macht. Das zeigt mir recht deutlich, dass man als reiner Läufer und Radsportler die Arm-, Rücken- und Bauchmuskulatur d.h. im Grunde den gesamten Oberkörper sträflich vernachlässigt und es Zeit wurde auch dafür was zu tun. Hier haben die Triathleten durch ihr Schwimmtraining sicherlich noch einen gewissen Vorteil, aber auch Christian erhofft sich sicher nicht zu unrecht eine weitere Steigerung seiner Fitness durch unser Training. Nach dem wir also unseren Kreislauf in Schwung gebracht haben, gehen wir an die Geräte. Über Beinbeuger und –strecker (ja, ja schon wieder die Beine), quälen wir uns bei Latzug, Bauchbank, Crunchern, Butterfly, Bankdrücken usw....
Wir versuchen auch darauf zu achten, dass wir von Gerät zu Gerät unterschiedliche Muskelgruppen beanspruchen und es bei den Gewichten nicht übertreiben. Auch hier gebe ich gleich zu, dass Christian ganz andere Gewichte bewegen kann als ich, aber wir haben beide dasselbe Ziel: Keine Muskelberge aufbauen (wird mir eh nicht gelingen J) sondern die Muskeln zu stärken. Mit Hilfe des Wackelbrettes, das wir in jedem Training mit einbauen, versuchen wir dann auch noch was für die Koordination zu machen und ab und zu schließen wir das Training mit einer 5 minütigen Einheit auf dem Rudertrainer ab. Man glaubt gar nicht, wie lange 5 Min sein können. Als es in den letzten Tagen so schweinekalt und rutschig war, sind wir aber auch schon mal ins Studio gegangen um uns nur auf dem Laufband und Ergo zu betätigen, d.h. z.B. eine Koppeleinheit zu machen.

Schaun mer mal im Frühjahr was die ganze Sache so bringt. Aber schon jetzt kann man sagen, dass wir beide an dem Krafttraining einen großen Spaß haben, es eine gute Abwechselung zum bisherigen Training ist und wir uns in dem Fit’n Fun sehr wohl fühlen.
Helmut Becker 22.12.09
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4. Wiesbadener Gänsebratenvernichtungslauf
Am Heiligabend und den beiden Weihnachtsfeiertagen gab es sicher auch in diesem Jahr bei einigen Läuferinnen und Läufern leckeren Gänsebraten, vielleicht, so wie bei uns, gefüllt mit Äpfeln und dazu Rotkraut und Kartoffelknödel. Alles super lecker und ebenso kalorienreich. Aber diesen Kalorien ging es am 2. Weihnachtsfeiertag 2009 in Wiesbaden gleich wieder an den Kragen, als um 11 Uhr am Neroberg der 4. Gänsebratenvernichtungslauf gestartet wurde.
Habe ich mich in meinem letzten Erfahrungsbericht über unser Newline "Windbreaker jacket" noch gefragt, wann es wieder mal richtig Winter wird, konnte ich mich nun bei Temperaturen um Null Grad über eine schwer zu laufende Winter-Cross-Strecke freuen. Überfrierende Nässe und über Nacht wieder angefrorener Schneematsch, der zuvor von zahllosen Spaziergängern und Joggern mit Fußabdrücken übersät worden war, sorgten zusätzlich zu den Steigungen und entsprechenden Gefällstücken für Schwierigkeiten. Einen Wettkampf hätte ich auf diesem Untergrund nicht laufen wollen. Ohne Zeitnahme und unter dem Motto der Weihnachtsgans auf der Startnummer "Gans langsam" wurde es aber doch ein abwechslungsreicher flotter Trainingslauf.
Solche Bilder, wie u.a. auf der Homepage des Veranstalters LC Olympia Wiesbaden, kennt wohl jeder, sie gehören einfach zur Weihnachtszeit dazu: Erst geht es wie beim Krümmelmonster mit einem Keks los, dann folgen ganze Teller mit Plätzchen und Schokolade, bis an den Weihnachtsfeiertagen die Gänsebraten aus dem Ofen gezogen werden. Am Ende könnte dann so mancher schlanke Sportler als König Dickbauch gekrönt werden.

Mit ungefähr 75 Läuferinnen und Läufern machte ich mich also daran, einige Kalorien zu verbrennen. Die Anmeldung erfolgt noch ganz kurzfristig online am Vorabend und das sehr preiswerte Startgeld von 3 Euro habe ich kurz vor dem Start an der Talstation der Nerobergbahn bezahlt. Dort konnte man auch parken und war gleich an Start und Ziel.
Die Nerobergbahn ist ohnehin einen separaten Besuch wert. Jetzt war sie geschlossen. Aber im Frühjahr kann ich dieses Ziel für einen Familienausflug nur empfehlen. Diese Bahn wurde bereits 1888 als Wasserballastbahn eröffnet und stellte die Verbindung vom Nerotal zum Wiesbadener Hausberg, dem Neroberg, her. Die besondere Technik der Nerobergbahn wurde bis heute unverändert beibehalten. Bei einer Gesamtlänge von 438,5 m schafft die Bahn einen Höhenunterschied von 83 m mit einer mittleren Steigung von 19,5% in ca. 3,5 min. Dabei überquert sie das Nerotal auf einer Bogenbrücke von 5 auf 15 m ansteigend. Die Trasse führt an der Mauer des Neroberger Weinbergs vorbei, der 1525 von Graf Philipp der Altherr von Nassau-Idstein, Herr zu Wiesbaden, angelegt wurde. Die Gleisanlage besteht aus drei Laufschienen, wobei die mittlere Schiene von beiden Wagen genutzt wird. Lediglich die Ausweiche in der Mitte hat auf einer Länge von 70 m vier Schienen.
Ein Drahtseil mit einer Länge von 451 m und einem Durchmesser von 29 mm verbindet beide Wagen. Es läuft über 83 Rollen und wird in der Bergstation um eine Umlenkrolle geführt, die in einem Basaltquader gelagert ist. Der talwärts fahrende Wagen zieht den anderen Wagen durch seine Schwerkraft und durch Ballastwasser nach oben. Das Ballastwasser wird in einem unter dem Fahrgastraum angebrachten Tank, der 7 m³ aufnehmen kann, mitgeführt. Das erforderliche Wasser kommt aus zwei auf dem Neroberg befindlichen Reservoirs, mit einem Fassungsvermögen von 380 m³. Das Ende des Wasserrohrs schiebt sich in das etwas grössere Auffangrohr des Wagens. Der Wagenführer öffnet einen Wasserschieber und lässt entsprechend der Besetzung beider Wagen Wasser einlaufen.
In der Talstation passiert der einfahrende Wagen ein Winkeleisen, so dass sich ein Entleerungsventil öffnet und den Tank automatisch entleert. Das Wasser wird aufgefangen, und in einem 210 m³ fassenden Reservoir gesammelt, und wieder mit einer Leistung von 60 m³ /h und 12 bar zur Bergstation in die Reservoirs gepumpt. Die mit Dampf betriebene Pumpe wurde 1916 durch eine Pumpe mit Elektroantrieb ersetzt.
Die Nerobergbahn fährt durch eine Spindelbremse reguliert mit einer Geschwindigkeit von exakt 6,78 km/h. Die Notbremse wird durch eine Fliehkraftbremse blockiert, wenn die Fahrgeschwindigkeit um 30% überschritten wird. Dabei löst sich ein Fallgewicht, das den Wagen zum Stehen bringt. Ebenso bei einer Seillockerung oder Riss. Der Wagenführer steht bei der Bergfahrt auf der oberen und bei der Talfahrt auf der unter Plattform. In den Wagen sind für 32 Personen Sitzplätze.
Beim Gänsebratenvernichtungslauf sind wir jedoch in mehreren, nach Leistung bzw. nach im Flachen möglichem Speed eingeteilten Gruppen in einem großen Bogen um die Bahntrasse herum gelaufen. Von der Gesamtstrecke - laut Veranstalter rund 8 km, laut meiner GARMIN 405 8,3 km - ging es knapp die Hälfte bergauf und anschließend fast durchgängig wieder bergab. Zu Recht wurden wir beim Start darauf hingewiesen, dass es glatt sei und die Strecke nicht gestreut werden konnte. Es war ein Crosslauf. Tückisch waren die Spurrillen von den Autos, die den ersten Teil der Laufstrecke noch befahren durften. Der dunkle Asphalt war zu sehen, aber stellenweise mit einer dünnen Eisschicht überzogen, weil es in der Nacht zuvor wieder unter Null Grad war. Zweimal wäre ich bergan fast ausgerutscht. Da es beim Auftreten mit der Ferse geschah, wäre ich dabei wohl ziemlich heftig gestürzt. Immerhin sind wir stellenweise auch mal 4:30 min/km gelaufen, 5-min-Gruppe hin und Laufen ohne Zeitnahme her.
Gleich zu Beginn haben wir die in einem Felsenhügel versteckt liegende Leichtweißhöhle passiert, zu der sich auch ein Familienausflug lohnt. Diese Höhle ist sogar älter als das Wolfs Running Team - etwas. Sie entstand vor vielen Millionen Jahren durch eine variskische Gebirgsfaltung. Vermutlich trug der Schwarzbach mit seiner damaligen ausspülenden Kraft zur Entstehung der Höhle bei. Der Felsenhügel, in dem sich die lang gestreckte Höhle befindet, erhebt sich etwa 15 - 20 m über der Sohle, des sich südlich anschließenden Talgrundes, im hinteren Nerotal. Ursprünglich versperrte dieser Felsen die Mündungsstelle der Bachläufe aus dem Rabengrund in den Schwarzbach.
Einziger Bewohner der Höhle war Heinrich Anton Leichtweiß. Er wurde am 29. Dezember 1723 in Jugenheim südlich von Bingen geboren. Seine Jugendjahre verbrachte er in Ohren bei Kirberg. Sein Vater, Großvater und seine Brüder waren alle herrschaftliche Jäger. Diese Tatsache zeigt, dass auch in dem jungen Heinrich Anton Leichtweiß das Jagdblut steckte. 1788, als Leichtweiß bereits 65 Jahre alt war, gab er sich selbst eine Blöße: Mit einem Nachschlüssel wollte er bei einem Nachbarn in Dotzheim einbrechen, um einen Racheakt auszuüben. Dabei wurde er ertappt und den Behörden ausgeliefert. Zu diesem Delikt kam nun noch die Wilddieberei dazu. Nach langem Prozeß wurde Leichtweiß zu 1 1/2 Jahren Zuchthaus verurteilt. Als Verschärfung der Strafe mußte er an einem Markttag in Wiesbaden am Pranger stehen.
Nach seiner Haftentlassung kehrte er nie mehr zu seiner Familie zurück, sondern lebte einige Jahre (1789 - 1791) in der Höhle, von der er Kenntnis besaß. 1791 entdeckten Waldarbeiter die Höhle. Leichtweiß konnte aber noch einmal durch Flucht der Verhaftung entgehen. Er konnte nach Bergen bei Frankfurt entkommen, wo er sein Leben mit der Wilddieberei fristen mußte. 1792 kam von dort die Kunde, dass Leichtweiß beim Wildern festgenommen wurde. Er hatte eine geladene Pistole und andere Gerätschaften bei sich, die eindeutig auf sein Tun als Wilderer hinwiesen. Er gestand nur, dass er mal einen Hasen geschossen hätte. Der Fürst, CarI von Nassau, bestand aber auf eine Auslieferung nach Wiesbaden. Leichtweiß wurde an die Gerichtsbehörden in Wiesbaden überführt. Hier sollte er auf Geheiß des Fürsten Carl zu Nassau auf Lebensdauer hinter Schloß und Riegel.
Der Mann, der ein freies Leben in der Natur gewohnt war, wurde schnell lebensmüde; er siechte dahin, bevor sein Urteil “Lebenslang“ ausgesprochen war. Am 12. März 1793 starb Leichtweiß im Gefängnis zum Uhrturm in Wiesbaden. Begraben wurde er am alten Friedhof, außerhalb der Friedhofsmauer, wie das zu jener Zeit üblich war.
Nach seinem Tod geriet die Höhle in Vergessenheit. Erst Jahrzehnte später, als die Wälder in das Eigentum der Stadt Wiesbaden übergegangen waren, diente sie gelegentlich den Waldarbeitern als Unterschlupf bei plötzlich hereinbrechendem Unwetter. Nach und nach erweiterten sie sich, richteten sich wohnlichere Nischen in den Wänden der Höhle und in der seitlichen Grotte ein, so dass sie dort unter der Woche bleiben konnten, um den langen Nachhauseweg in die Stadt oder in ihre Dörfer zu sparen. Im Übrigen war die Höhle nicht zugänglich und geriet allmählich in Vergessenheit, bis sich der Wiesbadener Verschönerungsverein 1856 ihrer annahm. Die Höhle wurde zu einem dreißig Meter langen, mindestens zeit Meter hohen unterirdischen Gang ausgebaut und so auf das Dreifache ihrer ursprünglichen Ausdehnung gebracht. Nach Norden wurde ein zweiter Ein- und Ausgang geschaffen. Seitwärts befindet sich eine runde Grotte mit einem steinernen Tisch und Bänken an der Wand. In einer Nische, zu der man mit einer Leiter hinaufsteigen muß, findet man das “Lager des Räuber Leichtweiß“. Schließlich wurde die Höhle ausgestattet mit alten Steinschloßfhinten nassauischen Reitersäbeln, sowie ein Bildnis des Räubers. Nach der Ausgestaltung der Höhle durch den Verschönerungsverein, konnten im 19. Jahrhundert erstmals die Bevölkerung und die Kurgäste die Höhle besichtigen.
Leider sind wir nur daran vorbei gerannt. Aber wir wollten ja auch Gänsebraten vernichten. Jedenfalls die Kalorien, die in einem solchen Gänsebraten stecken. Das ist mir auch gelungen: Eine gute Portion Gänsebraten soll 348 kcal haben. Auf meiner Laufuhr standen am Ende 8,3 km in 42:17 min und ein Verbrauch von 784 kcal. Da habe ich doch glatt noch 436 kcal gut, naja, wenn ich den Becher heißen Tee und vor allem den Becher leckeren Glühwein im Zielbereich abziehe, bleib doch nicht mehr so viel auf der Habenseite übrig. Da werde als gleich wieder die Laufschuhe schnüren und lostraben ...
Dr. Heinz Klink
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Silvesterlauf Stadecken-Elsheim, 03.01.2010
Irrlauf im Schnee
Der letzte Bissen vom gemeinsamen Teamfrühstück am Vortag war noch nicht ganz verdrückt, da rief mit dem Silvesterlauf an der Selz bereits der erste Lauf des neuen Jahres.
Dem Ruf folgten die Teammitglieder Heinz, Helmut, Karin, Christoph, der Autor dieser Zeilen, sowie Michael, den wir in einer spektakulären Rückholaktion vom Wolfs Walking Team zurück verpflichten konnten(siehe Michaels Bericht aus Ebersheim). Über die Ablösesumme wurde Stillschweigen vereinbart, in Fachkreisen ist jedoch von mehreren Kisten Gerstensaft die Rede.
Insgesamt schnürten mit 250 Startern in diesem Jahr jedoch etwas weniger Teilnehmer Ihre Laufschuhe um über die angebotenen 5- und 10km Distanzen an den Start zu gehen. Weniger Voranmeldungen und der in der Nacht eingesetzte Schneefall sorgten wohl für geringere Nachmeldungen als in den Jahren zuvor.
Zudem hat die Auswahl an Silvesterläufen rund um den Jahreswechsel in den letzten Jahren stark zugenommen.
Nach der kommenden 10.Auflage des Laufes in der Doppelgemeinde soll nun vorerst Schluss sein. Doch man muss auch das Organisationsteam um Werner Nauert verstehen. Mit viel Engagement opfern Sie die normalerweise ruhigen Tage zum Weihnachtsfest und Jahresende um den Lauf vorzubereiten. Verständlich, dass man da nach 10 Jahren den Jahreswechsel auch mal anders verbringen möchte und lieber ein schönes Ende, als eines was dank unmotivierter Helfer zum Fiasko wird und so den vielen Teilnehmern im Gedächtnis haften bleibt. Aber noch ist ja ein Jahr Zeit…

Auf meiner kleinen Einlaufrunde hatte ich bezüglich der Streckenverhältnisse noch schlimmste Befürchtungen, die sich dann glücklicherweise nicht bestätigten, die Strecke war innerhalb des Ortes zwar rutschig, aber trotzdem einigermaßen gut zu laufen. Außerhalb der Ortschaft ging es auf der dünnen Schneedecke sogar noch besser.
Nach dem Startschuss wartete ich, dass gemäß der Silvesterlauftradition Uwe Diether vom TCEC den ersten Kilometer vorneweg rannte. Scheinbar hatte er es sich in diesem Jahr anders überlegt und so übernahmen Christian Klapproth und ich diese Aufgabe. Helmut und Christoph sortierten sich etwa zwischen Rang 5 und 10 ein. Der Rest des Teams knapp dahinter. Nach einer 3km Ortsrunde ging es weiter in die Gemarkung Richtung Nieder-Olm. Hier setzte ich mich stetig von Christian ab, bis zu den Anstiegen in die Weinberge bei km 6 dürfte ich bereits so 200m Vorsprung gehabt haben. Dahinter sah ich noch den Michael Drewes. Einige Teilnehmer entschieden sich im weiteren Weinberganstieg aufgrund nicht ausreichender oder vom Schnee verdeckter Beschilderung und zur weiteren Kalorienverbrennung, um überschüssigen Weihnachtsbraten und Silvesterfondue loszuwerden, für einen kleinen Umweg.
Auch Helmut und Christoph wählten trotz guter Positionen im Rennen den längeren Weg, genossen dafür jedoch die schöne Aussicht vom Gipfel des Weinbergs.
Bei km 8, wieder im Ort, konnte ich meinen Verfolger bereits nicht mehr sehen. Gut 500m vor dem Ziel entschied auch ich mich dann für die einen kurzen falschen Abstecher, als ich mich kurzzeitig von einem Pfeil des 5km Laufes irritieren lies. War natürlich eine geplante Maßnahme um weiteren Weihnachtsspeck zu verbrennen.
Das Ziel erreichte ich schließlich in 34:29min als Erster, immerhin zum dritten Mal in Folge. In 35:47min folgte Christian Klapproth vor Michael Drewes.
Karin sicherte sich in 46:50min hinter Angelika Wicker den 2ten Platz in der Frauenwertung. Alle Ergebnisse ab Platz 5, dürften angesichts des Umwegs in den Weinbergen etwas durcheinandergeraten sein, weswegen sich über die weitern Teamergebnisse auch nicht allzu viel sagen lässt. Erfreulicherweise hat Michael sein erstes Rennen nach der Verletzungspause gut überstanden.

Insgesamt, auch wenn die die Streckenbeschilderung etwas unglücklich lief, mal wieder eine schöne Veranstaltung, die ein paar mehr Teilnehmer verdient gehabt hätte. Auch die Spitze war in diesem Jahr nicht so breit wie sonst aufgestellt, so scheute auch ein Haile G. aus Äthiopien den Ritt durch die Weinberge und lief lieber in Trier, wohl wissend, dass er gegen die rheinhessiche Laufelite eh keine Chance gehabt hätte.
Ergebnisse unter www.silvesterlauf-stadecken-elsheim.com
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In Dolgesheim gab ich meinen Einstand in die M40.
Das Jahr 2010 war nun da, an Silvetser hatten ich Nachtdienst und konnte dadurch nicht am Cross in Waldböckelheim teilnehmen und für die Zeit nach dem Silvesterlauf in Stadecken-Elsheim bot sich der Neujahrslauf in Dolgesheim vor der Haustür zum Laufen an.
Damit war mein Einstand in der M40 für Dolgesheim am Sonntag den 03. Januar gebucht.
Es sollte über 10 km durch die Weinberge und den verträumten Weinort Dolgesheim im Rheinhessischen gehen bzw. besser gesagt, möglkichst schnell gelaufen werden.
Als ich am Morgen des Renntages um 07:00 Uhr aufstand, hatte ich (natürlich auch meine Frau Sabine) mal wieder eine unruhige Nacht hinter mir/uns und es hatte frisch geschneit. Grund war das Gehuste unserer Kinder Johanna (4 Jahre) und Christopher (Heute 11 Monate), die einzige die mal wieder durchratzte war unsere Katharina (Fast 9 Jahre).
Aber okay, es ist Winter, Schnee gehört dazu und 0 Grad hatten wir auch schon mal unterboten.
Also fuhr ich die 3 Orte weiter nach Dolgesheim.
Ich wollte hier einfach schnell laufen, mir die Veranstaltung anschauen für die Zeit, wenn Stadecken-Elsheim es nicht mehr gibt und auch als Ausweichtermin, schließlich gibt es durch meinen Schichtdienst immer wieder das Problem, das ich arbeiten muss.
Von vorne weg; die Organisation war von der Anmeldung über die Startnummerausgabe bis zur Streckenabsicherung und -kennzeichnung und zum Schluß auch die zügige Durchführung der Siegerehrung absolut reibungslos und toll. Ganz großes LOB!!!
Punkt 10:00 Uhr wurden wir nach dem Trillerpfeifenpfiff losgelassen. Es mussten 2 Runden a 5 km bezwungen werden. Davon ging es erst durch den Ort, dann am Friedhof auf eine Runde in die Weinberge mit einem ca 1 km langen leichten Anstieg, bevor es wieder in den Ort ging, in dem ein längerer harter Anstieg auf uns wartete und endete wieder nach einer Sportplatzrunde im Start-Ziel-Bereich. Alles gekoppelt mit einem rutschigen Belag aus Eis und Schnee und 0 Grad mit eisigem Wind.
Nach dem Start setzte ich mich sofort an die Spitze und bog in die Weinbergsrunde mit 2 Läufern. An dem langen aber leichten Anstieg auf der Weinbergsrunde setzten wir uns zu Zweit ab, jedoch immer noch recht locker für mich. Dann kam der Anstieg im Ort und ich wollte testen, was mein Mitläufer, der offensichtlich weit jünger war als ich, drauf hatte. Also gedacht und umgesetzt. Einfach die Pfoten schneller rundgehen lassen und hoch den Anstieg. Und da war es ganz schnell passiert. Mit einem leichten Vorsprung lief ich auf den Sportplatz, in die zweite Runde und aus dem Ort wieder in den Anstieg auf der Weinbergsrunde. Hier drückte ich dann richtig und ließ bis ins Ziel nicht mehr locker, was zum Schluß mit einer 38:49 min und dem Gesamtsieg gekrönt wurde.
Aber das Beste war, das ich die zweite Runde alleine fast genauso schnell lief wie die Erste zu zweit und meine Wolfspfoten mit dem rutschigen Untergrund und den Anstiegen gut zurecht kamen, was mich zuversichtig für die Crossrennen im Februar macht.
Alles im Allem war es ein toller Einstieg in die M40 und das Jahr 2010 und dieser Neujahrslauf in Dolgesheim ist definitiv ein guter Tipp für alle, die nicht an Silvester laufen können oder wollen.
Denn dieser Lauf hat mehr Beachtung, ein größeres Teilnehmerfeld und mehr schnelle Läufer verdient!
Gruß
Euer Wolf Thorsten
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Alternatives Wintertraining Teil 2 – Martin schwingt das Tanzbein
Ich konnte meine Laufeinheiten in diesem Winter bislang zwar gut durchziehen, aber nachdem Michael mit Walking, seine eher unfreiwillige Trainingsalternative vorstellte und Christian und Helmut vom Fitness- und Krafttraining berichteten, schaute auch ich mich nach alternativen Trainingsarten um. Meine berufliche Tätigkeit in einem großen Sportverein bietet mir hier eine große Auswahl und da ich sowieso immer mal bei allen Abteilungen vorbeischaue, folgte ich der Einladung unserer Tanzsportabteilung und besuchte das Formationsturnier unserer Latein- und Standard-Bundesligatänzer.
Zunächst machte ich jedoch einen Abstecher zum Start des Lindenseelaufes. Kurz überlegte ich, die mitgenommene Laufkleidung überzustreifen und beim 10km Lauf an den Start zu gehen. Da das Team am folgenden Tag bei der Marathonstaffel in Mörfelden aber auf mich zählte, verzichtete ich dann schweren Herzens doch. Die Alternative nur locker mitzulaufen, wäre mir eh nicht gelungen. Nach dem Start der 5er hielt ich nach ein paar bekannten Gesichtern Ausschau, das Wölfe Logo war immerhin auf ein paar ALV-Trikots präsent. Nach Start des 10ers und der Erkenntnis das Zuschauen nicht mein Ding ist, ging es weiter Richtung Rüsselsheimer Walter-Köbel-Halle, wo sich zu meinem Erstaunen doch gut 800 Zuschauer versammelt hatten.

Die Veranstaltungen unserer Tanzabteilung hatte ich bislang gemieden und unsere Tänzer mögen es mir verzeihen, ich honoriere den Ergeiz und das Engagement eines jeden Sportlers, aber ich kann mich halt nicht mit jeder Sportart anfreunden. Einer Gruppe, stark geschminkter Damen und Herren beim Tanzen zu zuschauen, macht eigentlich nur an Karneval Spaß - wenn die Damen kurze Röcke tragen. Nachdem ich mir zunächst die Vorrunde der Lateintänze angeschaut hatte, fragte ich meinen Sitznachbarn, wie es den nun weiterginge. Dieser erklärte mir, dass die Wertungen nun gezählt werden und die Gruppen dann noch mal im kleinen und großen Finale mit der gleichen Choreografie antreten. „Also ne Wiederholung, die schenk ich mir“, entgegnete ich, worauf ich nur das Kopfschütteln meines Nachbarn erntete. Ich verschwand in einer naheliegenden Wirtschaft um mir ein wenig Bundesligafussball anzuschauen. Pünktlich zum Standardturnier kam ich dann zum Erschrecken meines Nachbarn wieder, als ich dann später aufgrund eines Sturzes eines Tänzers auch noch lachte, war ich wohl voll bei ihm unten durch. Er freute sich erst wieder, als ich ihn erneut nach der Vorrunde verließ.

Ausprobieren wollte ich die Winteralternative aber doch noch und so zeigte mir unsere Formation ein paar Standardschritte, die ich jedoch alle vergeigte. Zudem fehlte mir jegliches Rhythmusgefühl - geradeaus Laufen fällt mir da doch wesentlich leichter und so entschied ich mich dann auch den Rückweg den Main entlang, laufend zurückzulegen.
Ein Blick in unser Sportangebot zeigt, dass mir unter anderem auch Besuche unserer Gruppen „Funktionelle Gymnastik für Senioren“ und „Orientalischer Tanz“ fehlen. Weitere Tests alternativer Trainingsmethoden sind also nicht ausgeschlossen. Martin Skalsky
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Marathonstaffel Mörfelden, 17.Januar 2010
Schnee die ganze Nacht, Regen den ganzen Morgen und Matsch soweit das Auge reicht - ideale Bedingungen also um an einer Marathonstaffel teilzunehmen. Und weil wir alle dieses Wetter so lieben, haben sich gleich 8 von uns 10 Läufern aus dem Wolf´s Running Team freiwillig zu diesem Winterspektakel gemeldet.

Christian musste leider Schneeräumen und hat seinen Startplatz schweren Herzens an Helmut abgetreten. Aber bis zu Letzt haben die anderen gehofft, Christian würde mit seinem Schneeräumer auf der Strecke auftauchen und uns den Weg ebnen. Michael wurde nach einem übereilten Wiedereingliederungsversuch vom Wolf´s Walking Team ins Wolf´s Running Team erneut zur Regenerations- und Laufpause gezwungen.
Zurück zur Laufveranstaltung – unerwartet viele Läufer tummelten sich bereits um 8.30Uhr im Stadion Mörfelden und die erste sportliche Aufgabe war es zwischen Schneebergen und Matsch einen Parkplatz zu ergattern. Zum Glück sind wir als Team nicht alle einzeln angereist. Selbst die Veranstalter waren überrascht, dass trotz Dauerregens, der Kälte und der Schnee-Eis-matschig-glatten Laufstrecke doch scheinbar alle der 120 im Voraus gemeldeten Staffeln anwesend waren.
Marathonstaffel a la Mörfelden heißt dass sich jeweils vier Läufer die 42,195km gerecht aufteilen, also jeder einmal eine 10,5km Runde läuft, anschließend den Chip zur Zeitmessung an den nächsten Läufer übergibt, bis alle vier gelaufen sind. Wer will kann die vier Runden auch alleine laufenJ.
Wir als Wolfteam haben lange überlegt, wie wir die beiden Staffeln einteilen. Schnell entschieden wir uns, dass wir eine schnelle und eine ganz schnelle Staffel melden. Wie alle großen Sportler setzten wir uns auch intensiv mit der Reihenfolge der Läufer auseinander, denn die taktisch kluge Besetzung will gut überlegt sein. Entscheidungskriterien waren „ich habe Geburtstag und muss früher weg“, „mein Freund hat Geburtstag und ich will mit ihm früher weg“, „Ich hab kein Auto, bei wem kann ich mitfahren“ oder „ ich bin am Vorabend auf einer Feier, und kann erst später kommen“. Die bekannte Taktik den Schnellsten zu Letzt laufen zu lassen, wie es z.B. Biathleten tun, fanden wir irgendwie veraltet. So fand sich folgende Besetzung und Rangordung:
Wolfteam 1 „ganz schnell“ : Christoph, Martin, Thorsten und Simon
Wolfteam 2 „schnell“ : Karin, Jochen, Heinz und Helmut

Nach den ersten beiden Runde war klar, dass Team 1 wirklich Chancen auf einen Podestplatz hatte und die Wölfe zogen unaufhaltsam ihre Runden im Wald. Leider hat es dann doch nur zu Platz 4 gereicht, aber das lag vermutlich daran, dass lediglich einer der vier seine Spikes dabei hatte.
Das Wetter war wirklich alles andere als einladend und ich hab mir auf dem Weg zum Lauf nur gedacht, dass ich normalerweise bei Dauerregen und Schneematsch noch nicht einmal für einen lockeren Trainingslauf vor die Tür gehen würde. Sieht man dann aber vor Ort wie viele Läufer am Start sind, will man als Wolf ja auch kein Weichei sein. Beim Lauf selbst hat mich das Wetter dann gar nicht mehr gestört. Ich hatte auch keine Chance mir Gedanken übers Wetter zu machen, da ich voll und ganz damit beschäftigt war mich auf den Weg zu konzentrieren. Während wir uns vor dem Rennen noch Gedanken darum gemacht haben ob wir alle unversehrt nach Mörfelden kommen, hoffte ich jetzt nur noch, dass wir alle unfallfrei die 10.5km überstehen.
Mein persönliches Resümee über diese Veranstaltung ist, dass man die Chance hatte mentale Stärke zu trainieren und einen Wettkampf auch bei widrigsten Umständen durchzustehen. Dabei hilft „Wolf-Team-Geist“ ganz besonders, denn schließlich will man das restliche Rudel ja nicht im Regen stehen lassenJ. Bericht Karin Kerschensteiner
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