Socken Newline.

Lunch Laufschuh

Scott Makani

 

 

 

Öffnungszeiten:Montag bis Freitag : 10:00- 13:00 / 15:00-19:00

Samstag 09:30- 14:00 Termine nach Vereinbarung

Telefon:

06131-933241

Getestet und für gut befunden -  Brooks Launch 

Beim Laufschuhkauf vertraue ich Michael inzwischen blind. Diesmal drückte er mir als erstes den Brooks Launch in die Hand, bzw. an den Fuß. Er passte auf Anhieb, also nahm ich ihn mit. Da ich seit der letzten Achillessehnenverletzung extrem weit nach außen abrolle, verpasste Michael mir zu meiner Neuerwerbung noch zwei kleine Keile, die unter die vorhandene Einlegesohle geschoben wurden.

Gleich bei seinem ersten Einsatz ging es für den Schuh auf eine 35 Kilometer Runde über Asphalt und Schotter, die er perfekt meisterte. Obwohl der Schuh ein Leichtgewicht ist, hat er eine angenehme Dämpfung, ist dazu schön breit und hat keine drückenden Nähte, wodurch er sich bequem tragen lässt. Dass er dazu noch verdammt schnell und haltbar ist, bewies er am Wochenende drauf beim 24Stunden Lauf in Hochheim. Die ersten 6 Stunden im Brooks Racer, waren auch OK, aber die restlichen 18 Stunden im Launch der Hammer, keine Blasen, kein Druckstellen und auch dem Dauereinsatz war er immer noch bequem zu tragen. Und auch die schnellen Bahnrunden machte er gut mit.

Mit UVP 110,- Euro im Laufladen bekommt ihr im Vergleich mit anderen Schuhen für wenig Geld einen klasse Schuh.

Auch die kleinen Keile haben auch eine richtig gute Wirkung, mein Abrollverhalten hat sich sofort verbessert, ausnahmsweise muss ich doch mal zugeben, dass Michael Ahnung von dem hat, was er tut.

 

Testbericht Kompressionssocken von Newline (von Karin) 
 

Nach dem Trainingslager in Mallorca habe ich mich an meinem zweiten Arbeitstag beim „Wolf“ erstmal erkundigt, was es so alles Neues gibt. Bei meinem „Streifzug“ durch den Laden bin ich auf die neuen Kompressionssocken von Newline gestoßen. Als großer CEP – Fan, zögerte ich nicht lange, als mir Michael anbot, die Socken mal zu testen. Etwas skeptisch ging ich davon aus, dass mein „Test“ ohnehin bereits nach dem anprobieren beendet sei – denn ich konnte mir nicht vorstellen, dass die ca. 30€ günstigeren Newline-Socken auch nur annähernd an das Niveau der CEP-Socken herankämen.

Aber lest selbst –  wie der Test dann weiterging: 

Testphase 1 – Passform/Kompression/Material Newline vs. CEP 

Die Größe der Newline Socke berechnet sich nach der Schuhgröße – nicht nach dem Wadenumfang, was mich etwas irritiert hat – schließlich geht’s ja um optimale Kompression. Dennoch passt die Größenberechnung von Newline erstaunlich gut, der Druck baut sich gleichmäßig auf, Fuß und Ferse sitzen perfekt in der Socke und die Wadenlänge stimmt auch. Einziges Manko – wer es gerne etwas enger mag kann nicht (wie bei CEP) einfach eine Nummer kleiner (bzw. enger) nehmen, denn dann ist das Fuß und Wadenteil zu kurz und die Socke passt einfach nicht. Insgesamt ist der Kompressionsdruck im direkten Vergleich etwas geringer als bei CEP, aber Passform, Material und Tragekomfort lassen keine Wünsche offen. 

Testphase 2  (Samstag) – Alltagstauglichkeit  

Nach dem ich also die Testphase nicht bereits nach dem Anprobieren abbrechen konnte – dafür passte die Socke von Newline einfach zu gut – habe ich beschlossen, sie ein Wochenende lang auf „Herz und Nieren“ zu testen.

Während der Arbeit im Mainzer Laufladen habe ich den ganzen Samstagvormittag die Socken getragen, und den leichten Kompressionsdruck als sehr angenehm empfunden. Schade dass ich bereits vor der Arbeit trainiert hatte, denn meine Waden waren nach der Arbeit richtig frisch und ich wäre am liebsten losgelaufen.

Nachmittags stand aber Uni und lernen auf dem Programm – aber auch am Schreibtisch hab ich die Socken einfach angelassen. Durch ihre flauschig warme Sohle hatte ich zur Abwechslung mal keine kalten Füße vom vielen Sitzen – ein weiterer großer Pluspunkt für die Newline – Socke.

Ab 20Uhr ging es dann in die härteste Runde. Der 30ste Geburtstag einer guten Freundin – und ich mache Thekendienst. Den ganzen Abend stehen, stehen, stehen, stehen, tanzen, stehen… leider hat die Socke besser durchgehalten als ich J. Während ich irgendwann des Nachts tot müde ins Bett gefallen bin, hat die Socke weiter gleichmäßig Druck auf meine Wade aufgebaut und dafür gesorgt, dass ich keine schweren Beine bekommen habe! Großes Lob an Newline! 

Testphase 3 (Sonntag) – Sporttauglichkeit 

Nun, so einfach wollte ich mich von einer „20€-Socke“ nicht geschlagen geben – und habe am nächsten Morgen die Socken direkt zum Training angezogen. Wetter 12°C, kalt, windig und immer wieder Regen – aber da muss die Socke jetzt durch!

Beim Kraft-Ausdauertraining am Berg signalisierten mir meine Oberschenkel ab der dritten Auffahrt mit leichtem Brennen- dass sie sich gerade verabschieden wollen, wohingegen die in Newline gekleideten Waden sauber ihre Arbeit machten. Die Kompression und dadurch bessere Blutversorgung scheint also echt zu helfen. Wieder kam mir auch die flauschige Sohle der Socken entgegen, da ich auch auf dem Rad keine kalten Füße bekam.

Nach der Ausfahrt ging es direkt auf die Laufstrecke – 18km – müde Oberschenkel aber lockere Waden und guter Halt in den Laufschuhen ist auch garantiert. Die Socke hält was sie verspricht. 

Während ich versuche mich mit einem großen Kaffee wieder auf Vordermann zu bringen, baumelt die Newline-Socke fröhlich über dem Wäschekorb und wartet bereits auf ihre 4. Testphase – die Waschmaschine! Aber da muss sie alleine durch – ohne mich J 

Fazit:

Auch wenn die Socke von Newline etwas weniger Kompression aufweist als die Konkurrenz von CEP, so hat sie dennoch ihre Daseinsberechtigung bewiesen. Die flauschige Sohle ist extrem angenehm und auch der obere Beinabschluss sitzt perfekt, verrutscht nicht und hinterlässt nur ganz geringe Abdrücke vom Bündchen.

Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt absolut!

Langzeittest Scott Makani 2010 

Als Nicole und Karin mir Anfang Februar den neuen Makani in die Hand drückten war ich zunächst skeptisch. Vom Tragekomfort und Laufgefühl des letzten sofort Modells begeistert, von der Haltbarkeit jedoch weniger. So hatte ich im vergangenen Jahr innerhalb kürzester Zeit drei Modelle dieses Schuhs verschlissen, die Sohle war komplett runter gelaufen und der Kunstoffeinsatz in der Mitte mehrfach gebrochen. Das Laufladenteam hatte den Schuh mehrfach problemlos umgetauscht und Michael meinte noch, dass er die defekten Schuhe solange einschickt und reklamiert, bis die bei Scott lernen dass sie die Sohle stabiler bauen. 

Im Trainingscamp hatte ich den Schuh dann das erste Mal im Einsatz. Die ersten Eindrücke waren eher zwiespältig. Das gute Gefühl das mir das Vorjahresmodell ab dem ersten Meter vermittelt hatte, stellte sich nicht ein, der Schuh schien härter als das Vorgängermodel. Wegen einer Verletzung blieb es bei gut einer Handvoll Einsätze für den Schuh und er verschwand bis zu Wiederaufnahme des Trainings Anfang Mai wieder im Schrank. Seitdem habe ich mit dem Schuh etwa 120km pro Woche, im Wechsel mit einem anderen Schuh auf den verschiedensten Untergründen zurückgelegt. Dabei fühlt er sich festem Untergrund eindeutig am Wohlsten. Für alles andere hat die recht flache Sohle zu wenig Grip. Im Tempotraining, bzw. bei schnellen Läufen fühlte ich mich in ihm eindeutig besser aufgehoben als bei lockeren langen Einheiten. Nach einer Weile stellte sich auch wieder das positive Tragegefühl des Vorjahresmodells ein. Auch in Sachen Haltbarkeit hat man bei Scott dazugelernt und auf unseren Michael gehört. Die Sohle ist haltbarer geworden, kann jedoch mit den etablierten Herstellern noch nicht mithalten. Die Abnutzung zeigt sich immer noch früher als bei anderen Marken. Für leichtere Läufer kann ich den Schuh durchaus empfehlen, bei der Sohle darf jedoch noch ein wenig nachgebessert werden.